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Food Fotografie: Braucht man ein Stativ?

Geschrieben von Mark

Braucht man bei der Food Fotografie ein Stativ? Wir sprechen über Vor- und Nachteile eines Stativs beim Essen fotografieren.

Wenn das warme Essen erstmal auf dem Tisch steht und noch richtig frisch und lecker aussieht, muss es beim Essen fotografieren oftmals schnell gehen. Kann es dann nicht ein Nachteil sein, wenn man umständlich mit einem Stativ herumhantieren muss? Ja, kann es! Doch in vielen Fällen ist es definitiv von Vorteil, ein Stativ zu nutzen.

Essen ohne Stativ fotografieren

Doch gehen wir mal davon aus, dass ihr auf keinen Fall ein Stativ verwenden wollt – ganz egal aus welchen Gründen. Dann gibt es einige Dinge, die man bei den Kameraeinstellungen beachten muss, damit die Bilder trotzdem richtig scharf werden. Denn eigentlich ist das ja der Grund, weshalb man ein Stativ verwendet: Man möchte die Bilder nicht verwackeln.

Wenn ihr mit einer professionellen Kamera arbeitet und manuelle Einstellungen vornehmen könnte, solltet ihr zunächst einmal darauf achten, dass die Blende möglichst weit offen ist. Denn dann kann man eine sehr kurze Verschlusszeit wählen und die Belichtungszeit ist dann von so geringer Dauer, dass die Gefahr für Verwackler beim Essen fotografieren deutlich sinkt. Die Bilder sind insgesamt etwas zu dunkel? Dann erhöht die ISO-Empfindlichkeit ein wenig. Achtet darüber hinaus auf einen festen Stand und versucht, die Kamera so ruhig wie möglich zu halten.

Vorteile eines Stativs

Auch wenn man die gerade genannten Food Fotografie Tipps beachtet kommt es immer wieder vor, dass Bilder etwas unscharf sind – vor allem dann, wenn man nicht mit einer teuren Kamera arbeitet. Deshalb würden wir in vielen Fällen empfehlen, mit einem Stativ zu arbeiten. Und das Argument, dass ein Stativ ja erstmal aufgebaut werden muss und dann Zeit beim Essen fotografieren verloren geht, ist hinfällig, wenn man das Stativ einfach schon vorher aufbaut und positioniert. Das ist im Übrigen auch der dritte unserer fünf einfachen Food Fotografie Tipps: „Kamera vorbereiten“.

Ein Stativ gibt euch insgesamt auch einfach eine gewisse Sicherheit. Denn ihr habt eine feste Position und müsst nicht bei jedem Bild über eine neue Perspektive nachdenken. Doch in erster Linie ist garantiert, dass eure Bilder absolut scharf sind. Gerade wenn ihr mit eurem Smartphone oder einer Kompaktkamera Food Fotografie betreibt, sind unscharfe Bilder oftmals ein Problem. Auf dem Smartphone selbst sieht man das unter Umständen gar nicht sofort, doch wenn man die Bilder dann auf den PC zieht, um sie beispielsweise auf Instagram hochzuladen, werden die Verwacklungen dann doch deutlich sichtbar.

Kaufberatung für ein Stativ

Ein Stativ muss nicht immer groß und unhandlich sein – ganz im Gegenteil! Wenn ihr mit eurem Smartphone oder einer Kompaktkamera Essen fotografiert, würden wir euch zunächst einmal ein kleines und leichtes Tischstativ empfehlen. Das kann man überall hin mitnehmen und es ist auch nicht allzu teuer. Eines der besten Tischstative auf dem Markt ist das MTPIXI-B von Manfrotto. Es ist in erster Linie für Smartphones und Kompaktkameras, aber auch für DSLRs und Systemkameras geeignet:

Wenn euch das Manfrotto Stativ zu teuer ist, werft einen Blick auf dieses Mini Stativ von Hama. Es ist nicht ganz so stabil und qualitativ hochwertig, doch in Kombination mit leichteren Kameras sollte es trotzdem sehr gute Dienste leisten können. Bei dem günstigen Preis kann man auch nicht viel falsch machen:

Ihr wollt lieber ein großes, ein „richtiges“ Stativ? Dann empfehlen wir euch das Cullmann ALPHA 1000, welches nicht umsonst so viele gute Bewertungen bei Amazon erhalten hat. Es punktet trotz seines sehr günstigen Preises mit einer stabilen Bauweise und vielen Einstellungsmöglichkeiten:

Quelle Bild: Danny Plas | Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

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